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„gmeinsami Turnstund“: Sägemehl liegt in der Luft!

11.02.2016 17:31:23

Schon fast zwei Jahre ist es her, dass der Turnverein und die Damenriege das Thurgauer Kantonale Schwingfest organisierten. An der diesjährigen gemeinsamen Turnstunde vom 5. Februar durften die Turnerinnen und Turner nun einmal selbst Gast im Sägemehl sein und reisten für ein Schwingtraining nach Frauenfeld.

 
Schnell waren die STVler umgezogen und standen neugierig in der Schwinghalle, bereit für ein lustiges und intensives Schnuppertraining mit den beiden Schwingern Tobi und Rico des Schwingverbandes Unterthurgau.
Wie in jedem anderen Sport beginnt auch hier das Training mit dem wichtigen Aufwärmen. Das hiess für unsere Turner, ab ins Sägemehl und beim Sitzball die Muskeln warm werden lassen. Wer getroffen wurde, musste als Strafe abwechslungsweise Klappmesser oder Liegestützen absolvieren. Das Rennen auf dem Sägemehl entpuppte sich als wesentlich anstrengender als auf einem normalen Hallenboden und so waren bis zu den Dehnübungen und den anschliessenden Kopfständen sicherlich alle aufgewärmt und jeder hatte irgendwo schon ein bisschen Sägemehl an sich kleben…
Weiter gings in Zweierteams mit Übungen für die Reaktion und das Gleichgewicht. Für Letzteres kniete beispielsweise eine Person auf den Boden und die andere stand im auf den Rücken. Danach musste die kniende Person langsam aufstehen, was viel Kraft erforderte. Der Partner, welcher auf dem Rücken stand, musste gleichzeitig versuchen sein Gleichgewicht zu halten, so dass er schlussendlich auf den Schultern seines jetzt ebenfalls aufrecht stehenden Partners stand.
Endlich durften unsere Turner nun die Schwinghosen montieren und es gab eine Einführung zu den beiden meist gebrauchten Schwüngen im Schwingsport. Aufmerksam lauschten sie den Anweisungen zur Technik, aber auch den Erklärungen zu den Regeln. Fleissig wurden dann die Schwünge ausprobiert und einer nach dem anderen landete immer wieder auf dem Rücken im Sägemehl.
Als nächstes ging es weiter mit zwei Lieblingsspielen der Jungschwinger. Das Eine hiess „Schildchrote chehre“ und war eine Abänderung des Spieles „wer het Angst vorem schwarze Maa?“. Dabei mussten sich die Turner jedoch auf den Knien fortbewegen und verloren hatte jeder, welcher auf den Rücken gedreht werden konnte. Es hatte dabei flinke und besonders kämpferische Schildkröten dabei und solche, die schnell auf dem Rücken landeten… Das zweite Spiel nannte sich „Rüebli ziehen“. Die Mitspieler, sprich die Rüben, liegen bäuchlings am Boden und bilden einen Kreis. Dabei hängen sie sich mit den Armen bei ihren Nachbarn ein. Von aussen wird nun versucht, die „Rübe“ an Armen, Beinen und Schwinghosen aus dem Kreis zu ziehen. Unsere Rüben waren besonders zäh und hartnäckig, so dass sogar zwei Schwinghosen gerissen sind…
Als Abschluss wurde noch der Schwingerkönig und die Schwingerkönigin von Basadingen erkoren. In Schwingkämpfen, die jeweils maximal vier Minuten dauerten, wurden spannende Zweikämpfe ausgetragen. Teils konnten die erlernten Schwünge umgesetzt werden und es sah schon sehr nach schwingen aus, teils waren es eher noch Raufereien, die aber genauso viel Spass machten…
Nach zwei Stunden hatten auf jeden Fall alle Turner und Turnerinnen viel Schweiss verloren, ordentlich Kraft verbraucht, eine Menge Spass gehabt und sicherlich allen möglichen Körperstellen Sägemehl an sich…
Vielen Dank Rico und Tobi, dass ihr euch Zeit für uns genommen habt und wir euren Sport hautnah ausprobieren durften!

 
Für den STV Basadingen
Nicole Schmid

 

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