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Verbandsturnfest Seetal

10.07.2018 18:37:57

Der Tag ist endlich gekommen, nach Monaten des Trainings, steht das erste Turnfest dieses Jahr kurz vor der Tür. Und was mich besonders freut, es ist mein erstes Turnfest als Mitglied der Damenriege Basadingen.

 

Wir alle dachten wohl, Corinne macht einen Scherz als sie uns mit einem verschmitzten Lächeln und doch etwas schuldbewusst mitteilte, dass wir uns am Samstag um 05.15 Uhr in Basadingen treffen. Doch es war tatsächlich so… Pünktlich trafen die Turnerinnen ein, noch ein kurzes Gruppenfoto, damit die Schlafzimmerblicke auch festgehalten sind und dann Abfahrt. Nach einer eineinhalb stündigen und zum Glück staufreien Fahrt trafen alle Fahrgemeinschaften mit ein paar Umwegen über Feld und Wiesenwege in Hochdorf ein. Einige unserer Turnerinnen wollten wohl noch dem Hasen und den Füchsen Guten Morgen sagen. Die einen holten während der Fahrt noch etwas Schlaf nach und die anderen stimmten sich mit Partymusik bereits voll auf das Turnfest ein.

 

Nun hiess es aber eilig noch die fehlenden Festkarten nachmelden und dann ab zum Gerätezelt. Die erste Disziplin, der Auftritt des Barrenteams, stand auch schon unmittelbar bevor. Leider lief der Auftritt des Barrenteams nicht ganz reibungslos ab und somit konnten wir Zuschauer nach dem Auftritt nicht nur in glückliche Gesichter blicken. Dennoch konnte man während dem Auftritt richtig spüren, wie viel Freude den Turnerinnen die Übungen am Barren machte. Mit einer befriedigenden Note von 8.24 für den Schulstufenbarren starteten wir also in den Wettkampftag.

 

Es blieb keine Zeit für eine Verschnaufpause. Umziehen, Nockenschuhe packen und weiter zur nächsten Disziplin Fachtest Allround. Der Weg führte uns durch die Quartiere von Hochdorf auf eine kleine Quartierweise, die für das Turnfest zum Fachtestplatz umfunktioniert wurde. Das Einspielen stellte sich als Herausforderung heraus und forderte unsere Anpassungsfähigkeit. Es erstaunt doch, wie ein kleiner Hang die Treffsicherheit beeinflussen kann, obschon die Distanz ja eigentlich die gleiche bleibt. Der eigentliche Wettkampf fand dann jedoch zum Glück auf mehr oder weniger ebenem Gelände statt. Dadurch, dass wir morgens so früh starten mussten, war auch die Wiese oder dann später Acker auch noch nicht vollständig herunter getrampelt. Die erste Gruppe startete mit einem sensationellen Ergebnis uns spornte somit die anderen Gruppen an, es ihr gleich zu tun. Leider konnten nicht in allen Gruppen die Leistungen der Trainings abgerufen werden. Mit einer Endnote von 9.36 konnten wir jedoch auf unser Ergebnis stolz sein.

 

Wiederum mussten wir uns beeilen um pünktlich mit der letzten Disziplin, dem Nationalturnen, zu starten. Doch wo war nun schon wieder dieser Wettkampfplatz? Wir sind doch beim Ankommen an einem Schild vorbei gelaufen. Gesagt getan, suchten wir nun also dieses ominöse Schild. Dort angekommen, wiesen uns die Helfer in Richtung Zeltplatz...hä? Und tatsächlich inmitten der Zelte und Campingwagen wurden die Disziplinen Steinheben und Steinstossen durchgeführt. So nahmen wir also bei Partymusik inmitten der Zeltstadt unseren letzten Wettkampfteil in Angriff. Die Gruppe teilte sich in „Heben“ und „Stossen“ auf. Unter Anfeuerung der anderen Teammitglieder wurden die letzten Kräfte beim Steinheben mobilisiert und beim Steinstossen der TGV beim Anlaufen ausgepackt. Wir können zufrieden auf ein Ergebnis von 9.42 beim Steinstossen und 8.50 beim Steinheben zurück blicken.

 

Am Ende des Tages schlossen wir das Turnfest mit einer Gesamtwertung von 26.41 Punkten auf dem 7. Rang von 35 Vereinen ab.

 

Leider blieb das Turnfest nicht unfallfrei und ich verletzte mich beim letzten Versuch im Steinstossen. Ein paar Tage nach dem Turnfest stellte sich heraus, dass ich mir den Innenmeniskus sowie das vordere Kreuzband gerissen hatte, somit war die Saison für mich vorbei.

 

Nach der wohlverdienten Dusche gegen Abend traf man sich dann wieder auf dem Gelände. Die Festaktivitäten verteilten sich zwischen Festzelt, Bar und Bierzelt. Einige Turnerinnen verabschiedeten sich dann aber schon zeitig von der Festmeile, teils aufgrund der mässigen Stimmung im Zelt und teils sicher auch aufgrund dessen, dass wir doch schon einige Stunden auf den Beinen waren.

Am nächsten Morgen war um 07.30 Uhr schon Tagwache, die Unterkunft musste um 08.00 Uhr verlassen werden, das Putzpersonal wartete schon ungeduldig vor der Tür. Noch etwas müde machten wir uns auf den Weg zum Morgenessen, wo wir uns uneingeschränkt mit Gipfeli und Brötli bedienen durften.

 

Um die Mittagszeit startete dann auch schon  die Schlussfeier. Der traditionelle Fahneneinlauf wurde mit viel Beifall begleitet, der Fahnensprint amüsiert verfolgt und die diversen Reden wurden pflichtbewusst angehört. Zum Schluss zeigten die Jüngsten der Verbandsvereine Seetal eine schöne Aufführung und so endete eine kurzweilige Schlussfeier und  mein erstes Turnfestwochenende mit der DR Basadingen.

 

Für die Damenriege

Jasmin Schaad


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