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Atemlos in Stuttgart

06.10.2014 08:20:20

Das Korbball-Team verbrachte ein herrliches Herbstwochenende zu Schlager- und Schaukelmusik am Cannstatter Wasn in Stuttgart und führte den Oktoberfest-Neuling Patrizia in die jährliche Tradition ein.

 

Am Samstag 27. September 2014 frühmorgens trafen sich 9 Frauen des Korbball-Teams beim Schulhaus in Basadingen, bereits schon in Dirndl-Montur versteht sich. Frische Brötli waren auch schon griffbereit, welche einige dankbar annahmen. Aufgeteilt in zwei Autos fuhr die gutgelaunte Truppe los in Richtung Stuttgart. Rahel’s Auto konnte zwar mit Charme und Ausstrahlung punkten, dafür weniger mit PS-Leistung, so nahmen wir die Fahrt eher gemütlich auf uns. Damit man gegenseitig nicht verloren ging, folgte Auto Nr. 2 (Rahel’s blauer Blitz) pflichtbewusst dem grauen Mazda von Patrizia. Nach einiger Fahrzeit nahmen wir bereits die Ausfahrt, ob das wohl korrekt ist? Oh Schreck, das graue Fahrzeug vor uns ist zwar grau, jedoch weder Mazda noch Thurgauer. Nach kurzer Um-Orientierung gelangten aber auch wir wieder auf die Autobahn und erblickten glücklicherweise nach einer Weile unsere Kolleginnen wieder und konnten zusammen die letzte Etappe auf uns nehmen.

 

In einer Stadt mit vielen Lichtsignalen kann es durchaus vorkommen, dass das vordere Auto zwar noch Orange erwischt, beim hinteren Auto dürfte die Lichtsignalfarbe jedoch bereits ein etwas dunkleres Orange, bis hin zu rot haben. So passiert in Stuttgart City. Da hilft auch „Augen- und Ohrenzuhalten und Kreischtenor im Auto“ nichts, aber drüber ist drüber und Auto, Strasse, Verkehr und Autoinsassen haben die Aktion glücklicherweise gut überstanden. Nachdem wir Meli Stolz, Julia und Sandra auf dem Festgelände abgeladen hatten, um die letzten Reservationen und Details zu klären, begab sich der Rest ins Hotel. Da die Zimmer noch nicht bereit waren, musste das Styling spontan zwischen Frühstücksraum und Reception vorgenommen werden und schon bald waren auch wir bereit für das Fest mit Lederhosen und Dirndl. Kaum auf dem Gelände angekommen, trafen wir eine kleine Gruppe des Turnvereins und fühlten uns gleich heimisch.

 

Pünktlich um 11.00 Uhr hatten wir unseren reservierten Tisch in Beschlag genommen, bestellten die erste Runde Mass, dazu Spätzle oder Hähnl. Die Stimmung war noch etwas gedämpft, was wohl an der traditionellen Marschmusik-Kapelle lag, welche aber zum Glück schon bald die Musikrichtung änderte und im Nu standen die Besucher ausnahmslos auf den Bänken und sangen und schaukelten mit zu Hits wie Atemlos, An Tages wie diesen oder Schatzi schenk mir ein Foto. Auch eine fragwürdig gekleidete junge Dame am Nebentisch konnte unserer guten Stimmung keinen Abbruch tun und so verging der Nachmittag so schnell, dass wir schon bald das Zelt wechseln mussten. Bevor es aber zum nächsten Bierzelt ging, trafen wir die heimischen Jungs und einige testeten gar den Tower, welcher einen freien Fall aus rund 80 Meter versprach. Mit dabei war auch die Luftballon-Giraffe von Meli Stolz, welche nach einiger Diskussion mit dem Sicherheitspersonal doch noch mit durfte. Und schon hiess es Röcke halten und Luft anhalten und schon war der Spass wieder vorbei.

 

Im zweiten Zelt hatten wir mit der Tischzuteilung weniger Glück, so fanden wir uns in der Empore, im ersten Stock des Bierzeltes in einem Aussenbalkon wieder. Die Partymusik konnten wir leider nur erahnen und Schal und Jacke hatten wir leider nicht dabei. So packten wir nach einem kurzen Imbiss und einer Shotrunde kurzerhand unsere sieben Sachen und nahmen die Bar im unteren Stock in Beschlag und siehe da, die Stimmung und Festlaune war zurück!

 

So tanzten, feierten und sangen wir bis in die Nacht und machten uns vor dem grossen Ansturm auf den Nachhauseweg. Das Erwischen eines Taxis war eine Herausforderung doch der taktische Gang in eine Nebenstrasse zahlte sich aus und nach kurzer Zeit sassen wir im Taxi und wurden ins Hotel gefahren. Die Zimmer wurden eingenommen und nach der Angewöhnung an den seltsamen Zimmergeruch war es bald in allen Zimmern ruhig. Nach dem Morgenessen nahmen wir den Heimweg in Angriff und kamen wider Erwarten problemlos und schnell aus der Stadt und kamen gegen Mittag bereits wieder in Basadingen an.

 

Ein lustiges, unterhaltsames und einmal mehr unvergessliches Oktoberfest ging zu Ende. Herzlichen Dank an Claudia und Meli Stolz für die Organisation.

 

Für das Korbball-Team

Corinne Schmid

 

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