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DR: Bericht der Turnfahrt, 07.-08.09.2013

21.09.2013 14:08:38

Die „konstante“ Wanderung, eine rasante Talfahrt mit Dreiradflitzern und Kuhfladen sowie die Erkenntnisse einer angemessen Bettbekleidung, waren die Highlights der Turnfahrt der Damenriege Basadingen.  

 

Als vorgängig zum diesjährigen Turnfahrt-Ereignis auch die wichtige Dusch-Angelegenheit geklärt werden konnte, konnten 15 Turnerinnen der Damenriege die 2-tägige Turnfahrt ins Ungewisse starten. Am 7. September 2013 trafen wir uns um 6:30 Uhr am Bahnhof in Diessenhofen und stiegen von dort aus in den Zug Richtung Rorschach. Kaum gesessen, wurden auch schon die Korken geknallt und das obligate Prosecco-Frühstück mit Gipfeli konnte beginnen. Doch zwei Fragen blieben offen, wo war die dritte Flasche Sekt und wer hätte an die Trinkbecher denken müssen? Es stellte sich rasch heraus, dass unsere Präsidentin die dritte Flasche Sekt vergessen hatte, die Frage nach den Trinkbecher konnte allerdings leider nicht abschliessend geklärt werden.

 

Nach ca. 3 Stunden Klatsch und Tratsch in Zug und Bus erreichten wir unser Ziel – Malbun. Damit wir ohne Hungerrast den ersten Action-Teil antreten konnten, legten wir im Bergrestaurant eine kleine Pause ein. Denn man muss bedenken, dass wir schon 3 Stunden Zugfahrt hinter uns hatten und dies nicht gerade ohne ist.

Während wir uns stärkten stellte Mischi zugleich klar, dass es diesmal keine Cola-Maus im Gummibärlisack geben werde (man erinnere sich an das ETF in Biel). Dies führte zur allgemeinen Enttäuschung, doch trotzdem fühlten wir uns nach dieser kurzen Pause fit und begaben uns zur Bergstation. Dort durfte sich jede einen Helm und ein Malbi-Ride-Gefährt schnappen. Als alle ihre Grösse gefunden hatten, fuhren wir los in Richtung Tal. Die einen etwas schneller, die einen etwas langsamer. Auf der Strecke jedoch, flitzen wir alle an einer gewissen S. I. aus B. vorbei. Sie hatte wohl nicht ganz verstanden, was uns der Instruktor zu Beginn erklärt hatte. Dieser teilte uns nämlich mit, dass wir teilweise mit Kühen und deren Hinterlassenschaften rechnen müssen. S. I. hatte wohl nicht ganz daran geglaubt und fuhr daher mit Vollgas durch einen Kuhfladen, was sie nicht ganz so amüsant wie andere empfand. Alle sind wir dennoch ohne Verletzungen oder weitere Pannen im Tal angekommen. Anschliessend nahmen wir ein zweites Mal den Sessellift in Richtung Berg. Dort stand auch schon unser Mittagessen, eine reichlich belegte Vesperplatte,  bereit.  Nach dem Essen ging es nun definitiv los. Die Wanderung stand an. Ein schöner und teilweise strenger Wanderweg in Richtung Gipfelkreuz suchte sich unsere Organisatorin aus. Einige tankten wohl mehr Energie als andere über Mittag, sie hatten es nämlich eilig, den Berg zu erklimmen. Unser Motivationsteam Anita und Rahel bemühten sich jedoch und gaben dem Schlussteil der Gruppe ständig neue Motivation und hilfreiche Wandertipps. Ab und zu begeisterten sie uns sogar durch ihre wundervollen Singkünste. Dies gab den gewünschten Motivationsschub und schlussendlich erreichten wir alle den Gipfel. Kurze Zeit später wanderten wir in Richtung SAC Hütte. Dieser Teil der Route führte uns über Stock und Stein hinab bis zum Ziel, zumindest für diesen Tag.

Der anstrengende Teil des Tages war nach ca. 2.5 Stunden wandern abgeschlossen. So konnten wir uns etwas erholen, was einige von uns in vollen Zügen ausnutzten und kurzerhand ein kleines Nickerchen einlegten. Leider gelang es Julia nicht ganz, Corinne durch ein pickendes Huhn zu wecken. Julia versuchte nämlich verzweifelt, ein Huhn mit Brösmeli in Richtung der schlafenden Corinne zu locken, leider ohne Erfolg. 

 

Vor dem Nachtessen, genauer gesagt um 17:21 Uhr, tauschten wir Rahel gegen einen Waschbären aus. Sie dachte, die Urlaubsbräune reiche aus um sich keinen Sonnenbrand zu hohlen. Leider falsch gedacht Rahel.

Um 18:00 Uhr warteten dann alle gespannt auf das Nachtessen. Zur Freude aller Turnerinnen gab es Kartoffelstock und Geschnetzeltes.  Zum Dessert durften wir unseren „Gluscht“ mit Kuchen stillen. Zur Enttäuschung unseres Mähdröschers Julia, bekam sie das kleinste Stück von allen ab. Die restlichen Turnerinnen genossen das grosszügige Stück Kuchen in vollen Zügen und aus Trotz wollte Julia das Angebot anderer nicht annehmen und allfällige Kuchenreste aufessen. Da es zu diesem Zeitpunkt mittlerweile etwas abgekühlt hatte und einige zu frieren begannen (was wohl daran lag, dass einige die zur Verfügung gestellten Hausschuhen draussen trugen, obwohl dies nicht erlaubt war), suchten wir einen Platz im Warmen. Einige Minuten später starteten wir bereits mit einer Runde Tabu. Die Männerrunde am Nachbartisch amüsierte sich sichtlich an der Erklärungsweise, den Gesten, Rufen und dem Gelächter von uns. Ganz unrecht hatten sie ja wohl nicht. Denn mit Erklärungen wie „der 25. Geburtstag ist ein runder Geburtstag“ oder den Schulmethoden aus früheren Jahren (man darf die passende Gestik dazu nicht vergessen!), mussten wir alle lauthals lachen. Nach dieser lustigen Spielrunde begaben sich die ersten bereits ins Bett, der ,harte Kern‘ harrte noch ein wenig länger aus.

 

Am Morgen danach starteten wir den Tag mit einem Frühstück auf engstem Raum. Die SAC Hütte war nämlich bis aufs letzte Bett oder sogar noch mehr, ausgebucht. Als alle fertig waren mit Essen und Packen, marschierten wir los in Richtung Malbun. Die „Füsslerei“ mit den Bettgenossen war an diesem Tag eines der Hauptgesprächsthemen, denn nicht alle kannten das Gspähnli bzw. dessen Füsse am Ende des Bettes.  Danke Karin ;) Zudem erfuhren wir von unserer Oberturnerin, wie denn eine angemessene Bettbekleidung aussehen sollte und waren alle ganz erstaunt über die dazugehörenden Berichte. Die Damenriege teilte sich auch am Tag 2 wieder in eine schnellere und in eine langsamere Gruppe auf.  Der Wanderweg führte uns durch Kuh-und Pferdeweiden hinauf zu einem kleineren Gipfel. Zwischendurch machten wir es uns gemütlich und assen das mitgebrachte Picknick. Hierbei erfuhren wir, dass Mischi kurzerhand gerettet werden musste. Nachdem sie über einen rutschigen Stein fiel und am Boden lag wie ein Käfer, kam der Damenriege-Rettungsdienst und half ihr wieder auf die Füsse und so konnte ein Anruf bei der Rega vermieden werden. Gestärkt nahmen wir die letzte Etappe in Angriff und wanderten hinab bis nach Malbun. Bei etwas Regen konnten wir dennoch gemütlich einen Kaffee im Restaurant geniessen. Anschliessend brachte uns der Bus zurück an den Bahnhof, wo wir in den Zug in Richtung nach Hause stiegen. Angeregte Diskussionen bezüglich den Zapfen begleiteten uns während der Heimfahrt. Schlussendlich waren Jenny und Silvana die Zapfeninhaberinnen und wir freuen uns schon jetzt auf das Zapfenfest bei euch. 

Sichtlich müde und erschöpf verliessen wir den Thurbo in Diessenhofen, wo die diesjährige Turnfahrt auch bereits endete. 

 

Danke Jenny fürs Organisieren, es war ein super tolles Weekend und ‚äs hät mega Spass gmacht!

 

Alexandra Meier

 

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